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Skifahren macht Spaß und formt dabei ganz nebenbei deine Figur. Die ersten Felszeichnungen, die einen Skifahrer in Lappland darstellen, sind Forschern zufolge mindestens 2500 Jahre alt und in Norwegen fuhren die Wikinger bereits vor über 1100 Jahren ihre ersten Ski-Rennen. Millionen Deutsche fahren heutzutage Ski oder Snowboard und die Tendenz steigt – ein Viertel aller Skifahrer weltweit stammt aus Westeuropa.



Für wen eignet sich der Skisport?

Snowboarden und Skifahren sind aus schulmedizinischer Sicht sehr ähnlich: bei beiden Sportarten pumpt sich die Lunge mit frischer und kalter Luft voll. Außerdem werden Kraft, Ausdauer und Kondition gefördert. Das Problem: Da beide Sportarten zu den Höhensportarten zählen, sind sie für Menschen nur eingeschränkt geeignet, wenn diese eine Herz-Kreislauf-Erkrankung haben und wenn der Sport über 2000 Meter ausgeübt wird. Die Folgen sind verminderte Leistungsfähigkeit und Atemnot. Dahingegen sind Höhenlagen bis zu 1500 Meter gut verträglich. Aber auch Asthmatiker haben ab und an Probleme mit der kalten Luft in der Lunge.

Wie bei allen anderen Sportarten auch, kommt es nicht auf das „Was“, sondern auf das „Wie“ an. Vor allem die körperlichen Voraussetzungen des Sportlers sind wichtig. Selbst auf den kleinsten Hügeln kann Skifahren für Untrainierte und Ungeübte anstrengend sein. Dahingegen sind anspruchsvolle Pisten für entsprechend Trainierte und Geübte entspannt.

 
Welche Muskelgruppen werden durch Skisport trainiert?

Der nachfolgende Überblick bezieht sich auf einen Sportler mit mittlerer Fitness und sportlicher Vorerfahrung, der den Skisport mit normaler Aktivität ausübt:

– Skifahren

Vor allem die Beinmuskulatur wird gekräftigt und die Belastung ist hoch. Außerdem beansprucht Skifahren die gesamte Gesäßmuskulatur. Im Vergleich zu anderen Ausdauersportarten ist der kardiovaskuläre und damit auch der Kalorienverbrauch eher gering: Pro Stunde werden etwa 350 Kilokalorien verbrannt, in der sportlichen Variante sind es aber bis zu doppelt so viel. Trotzdem ist die Belastung der Beinmuskulatur hoch, und abhängig davon, wie sehr du auf die Kanten gehst und wie viele Pausen du einlegst, steigt der Kalorienverbrauch.
 
– Snowboarden

Generell gilt beim Snowboarden das Gleiche wie für das Skifahren: Auch hier ist das Training einseitig und der Körper wird wenig gefordert. Beanspruchte Muskelgruppen sind die Beine und das Gesäß. Im Vergleich zum Skisport verbrennt der Körper sogar noch weniger Kalorien, nur etwa 300 sind es pro Stunde. Auch hier gilt: Wer weniger Pausen macht, kann auch mehr Kalorien verbrennen.
 
So bereitest du dich optimal auf die Wintersaison vor

Auch wenn du kerngesund bist, solltest du beim Wintersport niemals einen Kaltstart hinlegen. Denn im restlichen Jahr ruhen sich die Muskeln und Gelenke, die du beim Skifahren und Snowboarden beansprucht, aus. Daher erfolgt die Vorbereitung für die Wintersaison bereits vor der Fahrt in die Berge. Hierfür eignet sich Ski-Gymnastik am besten, denn sie trainiert gezielt die beanspruchten Muskeln im Oberschenkel, im Gesäß und im Rücken.

Sehr viele Wintersportler machen den Fehler und verbringen bereits am ersten Urlaubstag mehrere Stunden auf der Piste. Fehlt es ihnen dann an Kondition, werden sie schnell unkonzentriert und machen Fehler. Deshalb kommen Schwimmen, Laufen und Radfahren im restlichen Jahr der Gesundheit gleich doppelt zugute. Denn das Ausdauertraining schützt dich nicht nur vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen, sondern auch noch vor zahlreichen anderen Erkrankungen. Zudem bereitet es den Körper gut auf die anstrengende Abfahrt vor.
 
Auf die richtige Ausrüstung achten

Nicht nur Ski und Snowboards, sondern auch die Schutzausrüstung wird von Jahr zu Jahr besser. Zudem führt die zunehmende Verbreitung von Carving Ski zu immer schnelleren und immer schwungvolleren Abfahrten. Der Vorteil der taillierten Bretter: Sie entlasten die Gelenke, wodurch in den letzten Jahren die Anzahl der Knieverletzungen deutlich abgenommen hat. Das Risiko für Knieverletzungen liegt mit 3,77 je 1.000 Skifahrer weit unter den alten Zahlen.
<Tipp: Eine große Auswahl an entsprechenden Carving Ski, beispielsweise vom beliebten Qualitätshersteller Blizzard, gibt es bei http://www.xspo.de/m/blizzard.
 
Wie wichtig ein Helm für Skifahrer und Snowboarder ist, führen die tödlichen Pistenunfälle vor Augen. Sie haben sogar teilweise für leer gekaufte Geschäfte gesorgt. Welche Wucht der Kopf eines Skifahrers bei einem Sturz ausgesetzt ist, macht ein Vergleich der Beratungsstelle für Unfallverhütung der Schweiz deutlich: So entspricht eine Kollision mit einer Geschwindigkeit von 30 km/h einem Sturz aus einer Höhe von 3,5 Metern. Ist der Fahrer sogar noch etwas schneller und ist mit 50 km/h unterwegs, so ist der Zusammenprall mit einem Hindernis auf der Piste etwa ähnlich dramatisch wie ein Sturz aus einer Höhe von 9,8 Metern auf Asphalt. Wer besonders hohe Geschwindigkeiten anvisiert, sollte daher neben dem Helm auch noch als zusätzlichen Schutz einen Rückenprotektor nutzen. Für Snowboarder verringern Handgelenkschützer das Verletzungsrisiko.
 
Hinweis: Gemäß einer Erhebung des Statistikportals statista wurden im Jahr 2014 weltweit 300.000 Ski in Deutschland verkauft. Spitzenreiter in den Verkaufszahlen ist die USA mit 600.000 Paar Skier.

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